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Liebe Spandauer,
Liebe Spandauerinnen,
Seit dem 08. November 2007 fährt der Zug der Erinnerung – ein Projekt deutscher Bürgerinitiativen zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus- durch Deutschland und wird Berlin nach dem 15. April 2008 erreichen.
„Er besteht aus mehreren Waggons, in denen die Geschichte der europäischen Deportationen in beispielhaften Biografien nacherzählt wird. Am Ende des zweiten Waggons hängen die noch leeren, durch die Recherche von Schulen und anderen Organisationen zu füllenden Tafeln mit den Fotos und Biographien einzelner Kinder aus den Gemeinden und Städten entlang der Fahrstrecke.
Am 8. Mai 2008, dem Jahrestag der Befreiung vom NS-Regime, soll der Zug die Geden-stätte Auschwitz (Oswiecim, Polen) erreichen. In Auschwitz werden die dem Zug beigegebenen Dokumente (Ergebnisse der lokalen Spurensuche wie Fotos, Briefe, auch solche heutiger Jugendlicher, Schulklassen usw.) in einer Feierstunde für die deportierten Kinder symbolisch niedergelegt. Engagierte Teilnehmer der Spurensuche, einzelne Jugendliche, Schulklassen und alle anderen Interessierten sind als Begleiter dieser letzten Strecke willkommen.
Wenn der Zug der Erinnerung von dort zurückkehren wird, dann mit dieser Botschaft: Dass der Plan der Vernichtung, die umfassend sein sollte, gescheitert ist, wegen der Kinder, die dem Morden entkamen und wegen der Namen, der vielen Gesichter, die durch unsere Erinnerung aus dem Vergessen in die Gegenwart zurückgeholt werden.“
Wir wollen mit diesem Aufruf zeigen, dass viele Spandauer und Spandauerinnen diese Botschaft teilen und die Spandauer Kinder und Jugendlichen ermutigen, sich an der Spurensuche zu beteiligen.
Zu diesem Zweck bitten wir Sie um Ihren Namen und 1 Euro.
Die Namen oder Initialen und der jeweilige Stadtteil (Wohnort oder Arbeitsstätte) sollen in Listen veröffentlicht werden.
Mit dem Geld (1 Euro pro Person) sollen lokale Aktivitäten zur Spurensuche und des Gedenkens unterstützt werden.
Der Förderverein der Jugendgeschichtswerkstatt Spandau e.V. hat sich bereit erklärt, das Geld zu verwalten und die Einnahmen und den Verwendungszweck auf der Internetseite der Jugendgeschichtswerkstatt (www.jgwspandau.de) zu veröffentlichen. Hier sollen zudem die Namenslisten sowie die den Aufruf unterstützenden Organisationen veröffentlicht werden. Der Aufwand und die finanziellen Mittel für diesen Aufruf sollen so gering wie möglich gehalten werden.
Wir bitten darum, den Aufruf zu verbreiten, Sammlungen im Freundes- und Bekanntenkreis durchzufĂĽhren und um SammelĂĽberweisungen auf das
Konto 1845737009 des Förderverein der Jugendgeschichtswerkstatt bei der Berliner Volksbank BLZ 100 900 00.
Bitte geben Sie im Verwendungszeck das Stichwort „Spurensuche in Spandau.“ sowie den ersten Namen der dazugehörigen Liste/n an. Die Liste/n leiten Sie bitte an den Förderverein der Jugendgeschichtswerkstatt, Galenstraße 14, 13597 Berlin oder info@jgwspandau.de weiter.
V.i.S.d.P.: Angelika Höhne c/o Jagowstr. 15, 13585 Berlin
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